Warenkorb leer!
Zum Warenkorb Zur Kasse
Zwischensumme: 0,00 

OSSAIM

ALLGEMEINE BESCHREIBUNG

Osanyin, Ossaniyn (Ósanyin), Ossaim, Ossanhe oder Ossanha in den unterschiedlichen afrikanischen Religionen ist der Orixá der heiligen Pflanzen und der Heil- und Liturgiekräuter, dargestellt im Orakel durch den Odu Iká, in der Jeje-Nagô-Kultur körperlich und immateriell durch den als Igba Ossaim bezeichneten heiligen Schrein. Er ist von erstrangiger Bedeutung. Ohne seine Beteiligung ist keine Zeremonie möglich. Ossaim geweihte Priester heißen Babá Olosayin.

Er ist der Inhaber des Axés (Kraft, Macht, Vitalität, Energie). Diese Axé befindet sich in ganz bestimmten Kräutern. Der Name dieser Pflanzen und ihre Verwendung ist der geheimste Teil des Rituals zu Verehrung von Orixás, Voduns und Nkisis.

Das Symbol Ossaims ist eine metallische Gabel, dessen Spitze aus sieben Gabeln besteht, die die Kraft der Bäume/Pflanzen symbolisiert. Auf der Spitze der mittleren Gabel sitzt ein Vogel, der das Wissen über die Welt sammelt und Ossaim mitteilt.

Ossaim ist der ständige Begleiter Ifás. Die Wahrsagungen und rituelle Empfehlungen Ifás beinhalten fast immer Kräuterduschen und Opfergaben, für die Pflanzen und vor allem deren Blätter verwendet werden. Er ist der Vodun der Jagd und der Wälder und kennt die Geheimnisse der Blätter. Im Candomblé der Bantu nennt man ihn Katendê, Herr der Insabas (Blätter). Ossaim, Oxumaré, Obaluayê und Euá sind die Kinder Nanãs mit Oxalá. Er herrscht über die medizinischen und liturgischen Blätter, die als heilige Blätter bezeichnet werden und in einer speziellen Mischung namens Abô verwendet werden. Oft wird er mit nur einem Bein dargestellt. Jeder Orixá hat seine Pflanze, aber nur Ossaim kennt ihre Geheimnisse. Und ohne die Blätter und ihre Geheimnisse gibt es auch kein Axé, sodass ohne ihn keine Zeremonie möglich ist.

Ursprünglich aus Iraô, an der nigerianischen Grenze zu Benin, wird Ossaim auch Babá Ewê genannt, der „Vater der Blätter“. Er ist eine Gottheit, die für jegliche Liturgie unverzichtbar ist. Ohne seine Anwesenheit und seine Erlaubnis zur Verwendung der Blätter bei den heiligen Handlungen könnte die Religion nicht weiterbestehen, vielleicht gäbe es sie noch nicht einmal. Die Nation Fon hat einen sehr mächtigen Vodun (namens Agué) mit Eigenschaften, die denen Ossaims entsprechen; bei den Bantu ähnelt der Nkisi Katendê ihm am meisten.

Die Orixás müssen miteinander in Beziehung stehen, ihre Kräfte und Kenntnisse untereinander austauschen, das Gleichgewicht und die Harmonie bestärken und so die Axé erzeugen, die die Welt antreibt. Die Axé der Blätter wird an die Orixás verteilt, nachdem Ossaim sie mit seinem Ofó belebt und gestärkt hat – heilige Wörter, die ausgesprochen werden, um die Magie und Macht der Blätter zu „erwecken“. Diese Worte beschwören einen speziellen Zauber, der die Macht hat, den heilenden und liturgischen Saft der Pflanzen zu befreien, der bei dieser Religion in allen Zeremonien verwendet wird.

Sie sind von grundlegender Bedeutung, denn sie halten das Reich und die Macht der Pflanzen und Blätter im Zaum, die für die Rituale und Pflichten des Kopfes und die Beheimatung aller Orixás in ihren Assentamentos – Heiligenschreinen – durch Kräuterbäder unverzichtbar sind. Da die Blätter mit der Heilung in Verbindung stehen, wird Ossaim mit der Medizin verknüpft, denn in seinem Wald verbirgt er die Magie der Heilung für alle Krankheiten des Menschen, die sich in den Wohltaten aller Blätter befindet. Die Heilung wird im Krankheitsfall mithilfe von Obaluaiê beschworen.

Er ist ein männlicher Gott, der im Freien lebt, und gemeinsam mit Oxóssi den gesamten Wald beherrscht. Er ist der Herr der Blätter und ihrer Verwendung für die Heilkunde und Magie. Als Herr der Axé (Kraft, Macht, Fundament, Vitalität und Sicherheit) der Blätter und Kräuter wagt er sich nicht an Orte, die der Mensch kultiviert hat und in denen er Häuser gebaut hat; er meidet Orte, an denen der Mensch die Natur mit seiner Kultur verschmutzt. Er wird in Brasilien viel verehrt und ist unter unterschiedlichen Namen bekannt: Ossonhe, Ossãe und Ossanha, sein populärster Name.

Er ist der Orixá der Farbe Grün, des engsten und geheimnisvollsten Kontakts mit der Natur. Seine Herrschaft dehnt sich über das gesamte Reich der Pflanzen aus, aber insbesondere auf die Blätter, durch die der Saft strömt. Aus Tradition gelten im konservativeren Candomblé die in Gärten und Treibhäusern gezüchteten Blätter nicht als angemessen, sondern nur die Wildpflanzen, die frei und ohne Einmischung des Menschen wachsen. Er ist kein Orixá der Zivilisation im Sinne der Entwicklung der Landwirtschaft, denn wie Oxossi ist er eine Figur, die ihre Wurzeln in der Vorgeschichte hat.

Wenn die Priester ins Reich Ossaims eindringen, um die heiligen Kräuter für die Bäder und Räucherungen zu ernten, müssen sie zuerst Ossaim um Erlaubnis hierfür bitten, denn wenn sie es nicht tun, haben die in seinem Reich geernteten Blätter sicher nicht die Axés und Zauberkraft, die sie hätten, wäre um Erlaubnis gebeten worden. Die Blätter und Kräuter Ossaims werden nach der Ernte mit der Hand abgerieben, ausgedrückt und zerkleinert, und nicht mit einem Stößel oder sonstigen Hilfsmittel. Es ist am besten, sie noch lebend zwischen den Fingern zu zerkleinern. Die Ernte der Blätter ist ritualisiert und es ist nicht zulässig, Blätter zu verwenden, die auf andere Weise geerntet wurden.

Die Wohnstätte Ossaims ist der Wald, den er sich mit anderen Wald-Orixás wie Ogum und Oxóssi teilt. Er ist seine Heimat, in der die Blätter in ihrer reinen, wilden Form und ohne Einmischung des Menschen wachsen. Er ist auch ein Ort der Furcht, des Unbekannten, weshalb kein Jäger in den Wald oder den Busch gehen darf, ohne an dessen Rand eine Opfergabe darzubringen, etwa Knoblauch, Rauchwerk oder Getränke.

Ossaim hat einen Gehilfen, der dafür verantwortlich ist, die Menschen, die ohne entsprechende Genehmigung in den Wald gehen, mit Angst und Schrecken zu erfüllen. Aroni ist ein mysteriöser, einbeiniger, Pfeife rauchender Zwerg (er ähnelt stark dem Saci-Pererê) mit einem kleinen und einem großen Auge (er sieht mit dem kleineren) und einem kleinen und einem großen Ohr (und hört mit dem kleinen). Ossaim ist ein sehr bodenständiger Orixá; er hat nur ein Bein, weil der Baum, die Basis aller Blätter, nur einen Stamm hat. Zusammen mit Ossaim bewohnt der kleine Aroni die Wälder. Er ist als Ossaims Medizinmann bekannt. Er lehrt ihn die Heilkraft seiner Kräuter, kennt aber im Gegenzug nicht die magischen Worte, die dieser Orixá verwendet, um ihre Macht liturgisch zu erwecken. Hierin liegt die Vorherrschaft des einen über den anderen: Aroni weiß, Ossaim heilt und die beiden ergänzen sich gegenseitig. Manche versuchen Aroni mit dem Saci Pererê der brasilianischen Folklore zu synkretisieren, denn ebenso wie dieser hat Aroni nur ein Bein und raucht Pfeife. Das ist dann aber auch schon alles, was sie gemein haben. Aroni treibt keinen Schabernack, versteckt nichts, und ist keine Kindergeschichte.

Ohne Blätter gibt es keine Orixás, sie sind für die Rituale des Candomblé unerlässlich. Jeder Orixá hat seine eigenen Blätter, aber nur Ossaim kennt ihr Geheimnis, nur er kennt die Worte (Ofó), die ihre Macht, ihre Kraft erwecken. Die Blätter Ossaims transportieren die okkulte Axé, denn das Grün ist eine der Qualitäten des Schwarz. Blätter und Pflanzen sind die direkte Frucht der Macht, der durch den Regen fruchtbar gemachten Erde. Wie Schuppen und Federn repräsentieren sie die Fortpflanzung. Das Blut der Blätter ist eine der mächtigsten Kräfte, die in sich die Macht dessen trägt, was geboren und noch kommen wird.

Man muss dazu wissen, dass das Blut (Eje) ein zentrales Element des Candomblé ist. Es gibt drei Arten von Blut: das rote Blut der Tiere, des Palmöls und des Honigs, das schwarze (grüne) Blut der Blätter, und das weiße Blut des Spermas, Palmweins und Wassers. Die Blätter sind das ursprüngliche Fundament im Candomblé. Bevor ein Novize irgendein Ritual durchläuft, nimmt er ein Kräuterbad (Amassi), das ihn reinigt und seine erste Weihung innerhalb des Kultes ist. Mit dem Amassi werden die Halsketten, die rituellen Objekte des Ibá, der Kopf, die Seele und der Körper der Geweihten gewaschen. Während seiner Orixá-Weihung ruht der Iaô (Novize) auf den heiligen Blättern Ossaims. Mit den Blättern stimmen auch die Tiere ihrer Opferung zu. Somit ist Ossaim die erste Weihung im Candomblé, die erste und ständige, denn das Blatt ist Teil des Tagesablaufs der Candomblé-Anhänger. Ossaim ist unverzichtbar für die Religion, die Orixás, die Geweihten.

Die Geschichte zeigt, dass Ossaim ein Sklave Orunmilás war und sich weigerte, Blätter zu schneiden, die unzählige Vorteile für den Erhalt der Gesundheit der Menschen gehabt hätten: Kräuter, die Fieber, Kopfschmerzen und Koliken heilen. Als er davon erfuhr, wollte Orunmilá sehen, welches diese so wertvollen Kräuter waren. Da er von den Kenntnissen Ossaims überzeugt war, erkannte Orunmilá, dass er ihm sehr nützlich sein könnte und hielt ihn immer in seiner Nähe, um ihm bei seinen Heilungen zu helfen.

Bei anderer Gelegenheit gab Ossaim einen Beweis seiner Intelligenz und erlangte das Recht, eine der Töchter des Königs zu heiraten. Der König versprach die Hand seiner ältesten Tochter demjenigen, der ihren Namen und die Namen ihrer Schwestern erraten könnte; wer sich aber irrte, der sollte gehängt werden. Als er einmal in der Nähe des Palastes war, sah Ossaim den Stamm eines Obi-Baums; er stieg hinauf und verbarg sich. Die Prinzessinnen kamen im Spiel in die Nähe des Baumes und Ossaim begann, mit der Stimme eines Vogels zu singen. Sie dachten, der Baum sänge und begannen zu spielen; dabei sagten sie all ihre Namen: Aiyó Delé (Freude des Hauses), Omi Delé (Wasser des Hauses) und Oná Iná (Feuerweg). Ossaim wiederholte sie am folgenden Tag vor dem König und wurde zu dessen Schwiegersohn.

Es gibt eine latente Unsicherheit hinsichtlich des Geschlechts Ossaims. Wir sollten klarstellen, dass es sich um einen Orixá männlichen Geschlechts handelt. Allerdings hatte er als Zauberer und Pflanzenkundler keine Zeit für großartige Liebesbeziehungen. Es ist bekannt, dass er der Partner Iansãs war, aber die kontroverse Beziehung mit Oxóssi, bei der niemand so recht weiß, ob es eine Liebesbeziehung war oder nicht, ist die am meisten kommentierte. Tatsächlich gibt es zahllose Ähnlichkeiten zwischen Ossaim und Oxóssi: Beide teilen denselben Raum, den Wald, den Busch und die Blätter, sind große Zauberer und Kenner der Geheimnisse von Wald und Erde.

Die wilden medizinischen und liturgischen Blätter fallen in den Bereich Ossaims. Am Anfang gehörten alle Blätter Ossaim. Xangô beschwerte sich bei Iansã und sagte, dass es nicht gerecht sei, dass nur Ossaim Blätter habe und dass alle Orixás von ihm abhängig seien. Daraufhin befahl Iansã ihren Winden, dass sie die Blätter zu allen Orixás wehen sollten. Der starke Sturm verteilte die Blätter und alle Orixás sammelten so viel ein wie sie konnten. So kam jeder zu seinen eigenen Blättern. Die Kalebasse (Agué) mit den Geheimnissen der Blätter jedoch blieb im Besitz Ossaims. Nur er kennt das Geheimnis und die Worte, die die Macht der Blätter erwecken und so blieb das Geheimnis bei Ossaim, von dem noch immer alle Orixás abhängen. Daher sind die Liturgie und Heilung durch die Pflanzen die Domäne Ossaims, der in allen Blättern anwesend ist. Deshalb findet Ossaim Brandrodung und Abholzung so verabscheuenswürdig.

In Afrika werden die Priester Ossaims Olóòsanyìn oder Oníìsègùn genannt. Es sind Menschen, die enorme Kenntnisse über die medizinischen und rituellen Blätter haben. Wenn sie diese Pflanzen pflücken möchten, haben sie am Tag davor keinen Geschlechtsverkehr, denn sie müssen rein sein. Sie pflücken sie im Morgengrauen, ohne vorher mit irgendwem zu sprechen, und legen am Waldrand eine Opfergabe für Ossaim ab. Dieses Ritual wird noch heute von den Babalorixás (Oberpriester) und den wenigen Babaewé oder Babalosanyin (weibliches Pendant zum Babalorixá, auch Iyalorixás genannt), die es in den brasilianischen Candomblés gibt, durchgeführt.

Das Symbol Ossaims ist der Baum. Dieser wird durch einen Stab dargestellt (stilisierter Baum) mit sieben Lanzen (Äste), auf dessen Spitze ein Vogel sitzt (Eyé); dieser durchstreift die Welt und lässt sich auf Ossaims Kopf nieder, um ihm alles zu erzählen, was passiert ist.

Wie alle anderen Orixás auch kann sich Ossaim nicht allein bewegen oder seine Axé alleine verbreiten. Er benötigt die Dynamik Exus, um die Axé seiner Blätter zu bewegen. Auch braucht er Orunmilá, damit dieser den Göttern die richtigen Blätter für jede Situation bzw. jeden Bedarf benennt. Man sieht also, dass Exu und Orunmilá auch seine Hilfe benötigen, obwohl sie große Macht besitzen, denn sie kennen den Wert seiner Kenntnisse, seiner Lehren und die Kraft seiner Kräuter.

Diese drei Gottheiten ergänzen sich und haben über das Orakel Einfluss auf das Schicksal der Geweihten. Das Orakel enthält alles Wissen und alle Weisheit. Exu ist die Dynamik, die Bewegung des Lebens; Ossaim die Kraft der Axé, die aus der Erde kommt. Gemeinsam repräsentieren sie die drei Urfarben weiß, rot und schwarz; vereint führen sie zur Axé und verbreiten sie.

Ossaim gibt den Heilkräutern ihre Heilkraft, den liturgischen Kräutern ihre Axé.

 

EIGENSCHAFTEN DER KINDER

Seine Kinder sind lustige, fröhliche und sture Menschen, die viel lachen. Wenn sie etwas tun wollen, dann tun sie es einfach. Wenn sie unzufrieden oder wütend sind, können sie gewalttätig oder gefährlich sein. Sie wissen, wie man eine Eroberung macht und lieben amouröse Abenteuer. Wenn sie lieben, haben sie Geduld und tun alles, damit die Beziehung hält. Sie arbeiten bis zur Erschöpfung, um Stabilität und Unabhängigkeit zu erlangen.

Die Kinder Ossaims sind ausgeglichene und vorsichtige Menschen, die nicht zulassen, dass ihre Sympathien oder Antipathien ihre Meinung über andere beeinflussen. Sie haben ihre Gefühle und Emotionen vollkommen unter Kontrolle. Sie haben einen sehr wachen Verstand und sind in ihren Entscheidungen kühl und rational. Sie sind extrem reservierte Menschen und mischen sich nicht in Dinge ein, die sie nichts angehen. Sie beteiligen sich wenig an gemeinschaftlichen Aktivitäten und bleiben lieber allein. Sie vermeiden es, über ihr Leben und ihre Vergangenheit zu sprechen, und bewahren lieber eine gewisse geheimnisvolle Aura. In der Regel haben sie nichts weiter zu verbergen, wollen aber reserviert bleiben.

Eile und Begierde sind keine ihrer Eigenschaften, denn sie sind Menschen, die sich dem Detail widmen und bei der Erledigung ihrer Aufgaben launisch sind. Sie haben eine Vorliebe für kunsthandwerkliche Tätigkeiten, die Alleinsein und Geduld erfordern. Sie haben nicht gerne einen Chef über oder andere unter sich und halten sich nicht an feste Zeiten – sie schätzen die Unabhängigkeit, das, was sie tun wollen, dann zu tun, wann sie es wollen. Regeln und Traditionen faszinieren sie und sie hinterfragen sie gerne. Sie haben einen übersteigerten Hang zur Religiosität.

Die Kinder Ossaims sind meist groß und schlank und haben eine hochmütige und attraktive Körperhaltung. Sie sind ausgeglichen und haben einen starken Charakter. Sie zeigen nicht ihre Gefühle oder Vorlieben für jemanden oder etwas, das sie interessiert. Sie können sich gut ausdrücken, sind hinterlistig, gute Beobachter und wissen, wie man seine Umgebung erfolgreich beeinflussen kann.

Sie übersehen Stigmata und sind auch bei Fehlern anderer sehr tolerant und vermeiden es, Urteile zu fällen. Sie sind nicht herrschsüchtig, sondern im Gegenteil manchmal sogar unterwürfig. Sie sind kalt und berechnend und versuchen aus bestimmten Situationen Vorteile für sich selbst zu ziehen.

Freunden gegenüber sind sie jedoch ihren gutmütig und großzügig, zeigen ihnen aber gleich, dass sie keine Einmischung in ihr Privatleben dulden und schon gar nicht in ihre Freiheit, die ihnen über alles geht.

Sie sind barmherzig und vergessen sich manchmal selbst, so sehr widmen sie sich anderen Menschen. Sie sind mehr damit beschäftigt zu helfen, egal wie und wann. Aber während sie sich um andere kümmern, vernachlässigen sie ihre eigene Gesundheit, die später im Leben meist schwächlich und fragil wird.

Sie hängen nicht sehr an materiellen Werten und brauchen nur genug, um gut zu leben. Sie kennen sich hervorragend mit allen körperlichen und geistigen Aspekten des Menschen aus. Sie lieben die Einsamkeit für Augenblicke der Meditation; dann werden sie sehr introspektiv.

Pflanzen und insbesondere Blumen sind ihr Hobby und ihre Vorliebe, für einige auch der Lebensunterhalt. Aufgrund ihrer genauen Wahrnehmungskraft und ihres ausgefeilten Geschmacks bringen sie bei ihnen ihr angeborenes Talent zur Kreativität und Innovation zum Erblühen. Sie nutzen sie für therapeutische Zwecke, um den Menschen zu helfen, und für ästhetisch-dekorative Zwecke, indem sie Menschen und ihre Umgebung schmücken.

Auch mit den Tieren haben sie eine besondere Beziehung, denn diese gehorchen ihnen und scheinen sie perfekt zu verstehen.

footer logo