Warenkorb leer!
Zum Warenkorb Zur Kasse
Zwischensumme: 0,00 

EXU

ALLGEMEINE BESCHREIBUNG

Exu (Èsú) ist die umstrittenste Figur im afrikanischen Pantheon, der menschlichste aller Orixás, Herr des Anfangs und der Veränderung, Gott der Erde und des Feuers. Exu war vor der Ordnung des Universums da. Tatsächlich ist Exu die Ordnung – er vervielfältigt sich und verwandelt sich in die elementare Einheit der menschlichen Existenz. Exu ist das Ego jedes Wesens, der große Begleiter des Menschen im Alltag.

In der Nation Angola oder im angolanischen Candomblé trägt Exu die Namen Aluvaiá oder Pambu Njila und im Candomblé Jeje den Namen Legbá. Exu ist der Orixá, der wie kein anderer das Prinzip der Gegenseitigkeit versteht. Dankt man ihm gebührlich, so weiß er das zu vergelten; dankt man ihm für seine Vergeltung, so wird er zum Freund und treuen Schützenhelfer. Vergisst man ihn aber, ist er der schlimmste Feind und wendet sich gegen einen, entzieht einem das Glück, versperrt einem Wege und bringt Katastrophen und Probleme. Exu ist der Erstgeborene im Universum. Als die Welt nur aus schlammigem Wasser bestand und noch keine Form hatte, bildete sich ein kleiner Hügel aus rötlicher Erde, dem Olodumaré das Leben einhauchte – so entstand Iangui – Obà Babá Èsú (Exu König und Vater).

Exu ist der Orixá, der als Vermittler in den Beziehungen zwischen den anderen Gottheiten und den Menschen dient. Es ist nicht so, dass die anderen Götter nicht mit den Menschen kommunizieren oder interagieren könnten, aber dennoch ist es immer Exu, der in jedem Orakel antwortet und die Botschaft des Orixá überbringt.

Da zu seinen Eigenschaften die sexuelle Energie zählt, ist Exu nicht nur derjenige, der für den Sex zuständig ist: über dieses Mittel dient er darüber hinaus auch als Kanal für die Reinkarnation der Geister. Somit ist er auch in dieser Hinsicht ein Mittler zwischen den Welten.

Exu ist allgegenwärtig. Exu hat die Gabe der Ambiguität. Exu kann an mehreren Orten gleichzeitig sein. Exu ist der Beschützer der Candomblé-Tempel, Privathäuser, Märkte und des Handels allgemein. Exu ist das Chaos und alle Veränderungen und positiven wie negativen Auswirkungen, die das Chaos nach sich ziehen kann.

Man geht davon aus, dass jeder seinen eigenen Exu hat, Bara, der Exu, der in jedem von uns wohnt. Möglicherweise kommt der Name aus der Verschmelzung der Wörter ba (verstecken) + ara (Körper). So ist Bara also der Exu der in uns wohnt, in unserem Körper. Wir sind daher wie Exu, unvollkommen wie die Götter und göttlich wie die Menschen.

Exu ist dual, das Gute und das Böse, richtig und falsch, clever, eitel, gewalttätig, triebhaft. Und er ist gut, gerecht, ernst und ein guter Freund. Aber er ist nicht der Gegenspieler des Guten, Exu ist nicht der Antipode des Schöpfers. Sein Ziel ist es nicht, das Werk Oloruns zu zerstören oder auch nur seinen Geschöpfen Schaden zuzufügen. Exu ist nicht wie der jüdisch-christliche Teufel. Er provoziert die Instinkte der Menschen, er beherrscht sie nicht. So herrscht Exu etwa über den Ehrgeiz – ein zwiespältiges Gefühl: der Ehrgeiz kann extrem positiv sein, wenn er als Antrieb für Fortschritt und Eroberung dient, aber er kann auch ein Synonym sein für Neid, Geiz, Bosheit und Ungerechtigkeit. Exus Energie (die Sexualität, die Zweifelhaftigkeit, der Ehrgeiz, das Gute, das Böse usw.) ist also in unserem Boden, in der Erde. Und da der Mensch aus der Erde geformt wurde, besteht unser Baumaterial aus dem Material Exus. Daher ist Exu in uns und deshalb identifizieren wir uns so sehr mit dieser Gottheit.

Exu ist einer der fünf Protagonisten bei der Schöpfung der Welt und hat sich zusammen mit Obatala, Olorum und Oduduwa daran beteiligt. Auf Yorubá bedeutet Exu Kugel, was die Bedeutung dieser Gottheit für Bewegung, Zirkulation, Zusammenhalt und Unendlichkeit bestätigt. Kein Ritual, kein Fest kann beginnen, bevor Exu nicht angemessen gegrüßt worden ist.

Exu ist die wichtigste Figur in der Kultur der Yorubá. Ohne ihn ergäbe die Welt keinen Sinn, denn nur über Exu gelangt man an die übrigen Orixás und an den höchsten Gott, Olodumaré. Exu spricht alle Sprachen und ermöglicht die Kommunikation zwischen Orun und Ayê – zwischen Himmel und Erde – und zwischen den Orixás und den Menschen. Er ist für die Durchsetzung des Karmas verantwortlich.
Exu ist der Orixá der Kommunikation, Geduld, Ordnung und Disziplin. Er ist der Wächter der Dörfer, der Städte, der Häuser und der Axé, der künstlich hergestellten Dinge und des menschlichen Verhaltens. Er muss alle Opfergaben als Erster in Empfang nehmen, damit sichergestellt ist, dass alles gut läuft und dass seine Aufgabe als Bote zwischen Orun (der spirituellen Welt) und Aye (der materiellen Welt) voll erfüllt wird.

Exu ist sehr aufbrausend und verschafft sich Genugtuung gegenüber jenen, die ihn nicht richtig behandeln, indem er Streit und Unglück über sie bringt. Da aber in der Regel alles im Universum zwei Seiten hat – eine positive wie eine negative – verhält sich auch Exu positiv, wenn man ihn gut behandelt. Daher wird Exu als der menschlichste der Orixás betrachtet, denn sein Charakter erinnert an den Menschen, der ja meist auch in seinen Handlungen und Einstellungen schwankt.

Exu kann der subtilste und gerissenste aller Orixás sein. Und wenn Menschen ihn nicht richtig verehren, dann verursacht er einfach Missverständnisse und Streitigkeiten zwischen ihnen und legt ihnen unzählige Fallen aus. Er ist gerissen, eitel, kultiviert und sehr weise, ein großer Kenner der menschlichen Natur und der mondänen Dinge – daher die Gleichsetzung mit dem Teufel durch die frühen Missionare, die erschrocken aus ihm das Symbol des Bösen und des Hasses machten.

Exus Lieblingsorte sind die Kreuzungen und Märkte. Tatsächlich mag Exu die Bewegung und Orte mit vielen Menschen, wo es nicht lange dauert, bis es zum Streit kommt. Wo es Krawall gibt, ist auch Exu. Exu ist der Herr der Märkte, ihr Wächter und deshalb müssen alle Händler und jene, die Verkäufe tätigen, Exu danken.

Exu hat weder Freunde noch Feinde. Exu war die erste Form, die ein eigenständiges Dasein hatte. Exu wird mehrmals wiedergeboren und seine Geschichte besagt, dass er der Sohn Orunmilás oder Oxums war, je nach Zeit der Wiedergeburt.
Exus Symbole deuten auf seinen Charakter hin: Er liebt die Freiheit, das Vergnügen, die Macht, den Reichtum, die Magie und die Kraft – seine wichtigsten Domänen. Der Ogó etwa ist ein phallischer Stab, der ihn jederzeit überall hinbringen kann. Der Dreizack, ein als Erbe des Synkretismus in Brasilien erworbenes Symbol, symbolisiert die Kraft, die Dreieinigkeit, und ist vor allem auch in der Umbanda ein starkes magisches Zeichen. Das Symbol jedoch, das am besten Exus Charakter darstellt, ist der Penis. Nicht selten wird er durch einen eregierten Phallus (Okà) von ungewöhnlichem Ausmaß dargestellt, manchmal auch durch eine Vagina (Obó). Die Genitalien deuten auf die Macht hin, die Exu über die sexuelle Aktivität ausübt: nicht nur für die Fortpflanzung – die Kraft des Anfangs des Lebens – sondern auch für das Vergnügen. Die ungewöhnliche Größe soll die prüde Moral schockieren, denn Exu kennt keine Scham, er ist gerne frech und gewagt und vor allem hat er eine Abneigung gegen Heuchelei.
Manche Afrikaner lehren, dass Exu jederzeit überall ist – eine universelle Energie, die in allen Wesen ist, jederzeit, und in allen Dingen. Exu ist die Lebenskraft (Axé) und arbeitet unermüdlich, um die Kohäsion des Universums zu erhalten. Exu ist der Herr aller heißen und lebendigen Dinge, vom Feuer (Iná oder Izô) über das Blut (Eje), das Palmöl (Epó Pupá), den Pfeffer (Atare) bis hin zu den Getränken (Otin). Am Anfang war die Unendlichkeit, das ätherische Weiß, die Stille, die Unbeweglichkeit. Plötzlich taucht vor Olorum ein kleiner Hügel aus rötlicher Erde auf, der sich unaufhörlich bewegt. Das war Exu, der schon in die Welt kam, bevor er eine Form hatte. Olorum bläst den heiligen und mächtigen Odem (Emí) über ihn und haucht ihm so das Leben ein. Von da an ist Bewegung, Unruhe, Energie. Die Bewegung kommt mit Exu. Das erste Protogeschöpf war in die Welt gekommen, das erste erschaffene Wesen. Auch wenn er sich in viele wandelt, so sind sein Anfang und sein Ursprung doch einer.
Exu repräsentiert die Mobilität Olorums und wird so zu seinem Gegenstück und zum aktiven Prinzip in allen von ihm erschaffenen Dingen. Olorum gab Exu die Kalebasse (Adô) mit der steuernden Macht und der Kraft, die ihn in die Lage versetzt, allen zu helfen und alles zu lösen. Das macht ihn zu einem Orixá, der mit dem Prinzip der Dynamik, des Transports und der Organisation geweiht ist. Ohne Einteilung und Beschränkung auf eine Kategorie im Pantheon der Orixás ist er in all diesen Gruppen als zusätzlicher Orixá vertreten, die Eins, die in die Welt kam, um addieren und multiplizieren zu können.
Jedes Lebewesen, jedes Element der Natur und auch jeder Orixá hat seinen persönlichen Exu, denn ohne seine Gegenwart, seine Dynamik und seinen Antrieb wäre es unmöglich, zu sein. Mit seiner unbegrenzten Handlungsmacht beherrscht er Reichtum und Armut, Erfolg und Fehlschlag, Gesundheit und Krankheit und sogar Leben und Tod. Außerdem ist er gerissen, selbstsüchtig, bösartig, kann aber auch hilfsbereit und großzügig sein, wenn die Menschen ihm danken, oder wenn er einfach Lust darauf hat. Exu ist einzig, aber in seinen Handlungen hat er zwei Gesichter und handelt mal zum Guten, mal zum Bösen, wie es ihm gerade passt. Diese Widersprüchlichkeit seines Charakters macht ihn dem Menschen so ähnlich. Als Olorum ihm diese Ähnlichkeit gab, tat er das, damit Exu die Menschen besser verstehen und ihnen so helfen kann, wenn sie es benötigen oder verdienen. Daraufhin hat er sich mit dem Schicksal und dem Orí – dem Kopf – jedes Menschen verbunden, über den Mund sogar einschließlich der Ernährung, wo er sich auch in die Kraft der Kommunikation verwandelt. Exu lenkt und verwaltet das Leben der Menschen auf Erden – dem Ayê – bis sie eines Tages in ihr natürliches Element und zu ihrem Schöpfer zurückkehren.
Als die ersten christlichen Missionare in Brasilien ihre Missionsarbeit begannen, spürten sie die große Macht, die Exu unter den Anhängern des Candomblé ausübte. Sie begannen, ihn zu verteufeln und ihn in ein böses und gefährliches Wesen zu verwandeln und synkretisierten ihn schließlich mit dem katholischen Teufel. Der Teufel ist ausschließlich böse und der Antagonist des christlichen Gottes, der ausschließlich Gutes tut. Exu stellt sich nicht gegen Olorum und greift ihn mit seinen Handlungen auch nicht an. Er ist Teil des Beginns der Existenz und zu seinen Aufgaben gehört es, zwischen Olorum und den Menschen und zwischen ihm und den Orixás zu vermitteln, ebenso wie zwischen den Göttern unter sich. Da er die Erlaubnis hat, die Verbindung herzustellen zwischen dem Orun und dem Ayê, ist er bei Olorum und hält stets Fürbitte für Orixás und Menschen.
Exu hilft immer den Schwächeren, damit zwischen den Menschen Gleichgewicht herrsche. Bemerkt er Übermacht und Eitelkeit – Fehler, die er verabscheut –, kann er destabilisierend eingreifen, denn er weiß, dass der Mensch diese Dinge nutzt, um die anderen zu verschmähen und sich über sie zu stellen. Auch Exu ist sehr eitel, wenn er sich herausputzt, um aufzufallen.
Es gibt mehrere Definitionen und unterschiedliche Funktionen Exus, denen entsprechende Qualitäten zugeordnet sind:

Exu langui (Yangi) – der erste Exu, der geschaffen wurde, der Exu Agbá, der Ur-Exu (der alle einzelnen Exus repräsentiert).

Exu Lonan (Olóonon) – „Herr aller Wege“.

Exu Odará (Odara) – der Exu des Weiß, „Herr des Glücks“, der Ruhe vermittelt. Verbunden mit Orixalá und Oxaguian.

Exu Alê (Ale) – „Herr der Straßen“, der großen Bewegungen, der Katastrophen (gehört zur Nation Efon).

Exu Ina – „Herr des Feuers“ (wird im Ipadê gepriesen).

Exu Aquessã (Akesan) – „Herr des Merindiloguns“, verbunden mit Orunmilá und Ifá. Helfer des Bára des Priesters.

Exu Larin-otá – der „Herr der Sprache“, der dem Menschen die Macht der Kommunikation schenkt. „Freund von jedem, der sein Freund ist.“

Exu Elepô – der Exu des Palmöls.

Exu Ojixebó – der Bote, dessen Aufgabe es ist, die rituellen Artefakte und unsere Bitten direkt in den Orum zu tragen.

Exu Eleru (Eleru) – Exu der Last, der die Probleme wegträgt, die den Lebensweg des Menschen beschwerlich machen. Verbunden mit Babá Egum.

Exu Olobé (Ologbé) – „Herr des Messers“. Exu wird am Anfang der Opferdarbringung verehrt, wenn Metall verwendet wird. Eng verknüpft mit Ogum.

Exu Ocotô (Okoto) – „Herr der Entwicklung“. Ermöglicher der Fortpflanzung und Veredelung des Menschen. Enge Beziehung zu Orunmilá.

Oxe Oritá Metá – Exu, der die Scheidewege bewacht, wo er seine Ebós (eine Art von Opfergabe) empfängt, beobachtet und die Nachlässigen bestraft.

Exu Elebara (Elégbára) – „Herr der Macht“, Exu der Veränderung. Verwalter der Fernstraßen. Treuer Begleiter Ogums, sehr direkte Verbindung zu Yemanjá.

Exu Oduxô (Àduso) – „Wächter der Odus“, überwacht und lenkt den Babalawo beim Lesen der Orakel, um zu verhindern, dass dieser Priester dem Bittsteller falsche Informationen gibt.

Wenn Menschen Hilfe brauchen oder orientierungslos sind, kann das daran liegen, dass sie Exu keine Aufmerksamkeit gewidmet oder vergessen haben, ihm zu Gefallen zu sein. Er organisiert und erhält, aber die Menschen müssen ihm alle Elemente zur Verfügung stellen, die ihm helfen, alles richtig zu ordnen. Mithilfe der Opfergaben werden die Ordnung und das Gleichgewicht zwischen dem Menschen und seiner Umgebung, den anderen Menschen und seinen Orixás wiederhergestellt. Ohne Geschenke hält sich Exu zurück und erlaubt der äußeren Abnormität, die Lage zu übernehmen und führt darüber hinaus manchmal auch noch das Chaos herbei, was zum Verlust von Energie ( Axé ) führt.
Der Orixá Exu, Herr der Axé und der Macht, teilt sich in mehrere Manifestationen auf. Esu-Elégbára ist der Herr der Macht und der Veränderung; Esu-Ódára ist der Herr von Allem, das gut und schön ist und kann seinen Schrein in der Küche haben; Esu-àlólá ist der Herr der guten Wege; Esu-Elepó-pópá ist der Herr des Palmöls; des Weiteren gibt es noch Esu-Bará, Esu-Akesan, Esu-Alakétu, Esu-Laalu, Esu-Jelu, Esi-Yangí, Esú-Tíriri, Esú-Iná, Esú-Agbó und weitere, denn man zählt 21 Manifestationen Exus.

 

EIGENSCHAFTEN DER KINDER

Die Kinder Exus besitzen Persönlichkeit und Charakter. Sie sind zwiespältig und unterwerfen sich nicht den Normen der Gesellschaft. Für sie haben die Regeln Lücken, durch die ihr Sinn für Moral ein Schlupfloch findet. Was für manche nicht richtig ist, kann für die Kinder Exus der Lösungsweg sein. Sie streben stets nach Weiterentwicklung. Zu diesem Zweck setzen sie ihren Scharfsinn und ihre Heimtücke ein, um die Hilfe der Menschen in ihrem Umfeld zu erlangen. Sie sind zielorientiert und nutzen Freundschaft und gelegentlich auch Intrigen, um ihre Ziele zu erreichen. Sie sind Gauner und Spaßvögel, lausbubenhaft, lebhaft und schlau und sie haben einen wachen Geist. Ihnen gefallen die Momente, in denen es ihnen gelingt, ihr jeweiliges Umfeld durcheinander zu bringen und Verwirrung, Streit und Intrigen zu stiften. Wenn sie eine Chance sehen, Gewinn zu machen, zögern sie nicht, sie zu ergreifen. Selbst wenn sie erkennen, dass sie ihr Ziel nicht erreichen können, sehen sie schon eine andere Lösung, die vielversprechender ist. Unabhängig vom Geschlecht sind sie große Liebhaber, ungestüm und feurig, und lieben den Sex. Sie lieben die Nacht, trinken und essen gerne gut, mögen Feste und Gemeinsamkeit und lieben das Leben. Sie kleiden sich verführerisch, aber nüchtern. Gelegentlich werden sie ausfällig und respektlos, da sie nichts auf gesellschaftliche Konventionen geben.
Die Kinder Exus sind fröhlich, lächeln viel und freuen sich stets des Lebens, sie sind ehrgeizig, extrovertiert, schlau, intelligent und aufmerksam. Sie sind geselliger als jeder andere und sehr diplomatisch, denn sie kennen den Wert einer guten Freundschaft und legen Wert darauf, möglichst viele Freunde zu haben.
Die Kinder Exus werden schnell zu beliebten Menschen, wobei sie von den einen geliebt und von den anderen gehasst werden. Die Kinder dieses Orixás sind extrem dynamisch und verlieren nie den Mut, sie sind sich stets sicher, dass früher oder später alles in ihrem Sinne ausgehen wird.
Sie haben eine beeindruckende Kommunikationsfähigkeit; zusammen mit ihrem Charme bekommen sie alles, was sie wollen. Sie sind voller Ironie und gefährlich und führen meist ein ziemlich aktives Sexualleben ohne Scham. Es sind ziemlich schnelle Menschen; sie denken nicht lange nach, sondern handeln.
Die Kinder Exus können mit beeindruckender Leichtigkeit in Krawalle eingreifen und sich wieder herauswinden. Sie sind der Typ Mensch, der einen Streit anzettelt, unbeschadet davonkommt und auch noch an den Folgen Spaß hat. Sie vergessen Beleidigungen schnell, sind nicht nachtragend, verlieren aber keine Gelegenheit, sich zu rächen. Sie lieben die Straße, die Feste und die endlosen Gespräche, wie es einem Orixá geziemt, der die pure Freude verkörpert.

footer logo